Derzeit gibt es eine Vielzahl von Optionen um mit dem Nachtzug von Freiburg im Breisgau (Deutschland) nach Hamburg (Deutschland) zu reisen, was zwischen ungefähr 8 und 11 Stunden dauert: Nämlich der 93745, der NJ 470 und der IC 60470. Diese Linien werden betrieben von BTE Autoreisezug, ÖBB und DB.
BTE Autoreisezug betreibt Nachtzüge, die speziell für die Mitnahme von Fahrzeugen konstruiert sind und gleichzeitig verschiedene Komfortoptionen für Passagiere bieten.
Die Liegewagen bieten drei Komfortkategorien: Privatabteil LiegewagenPlus für bis zu vier Personen, Privatabteil Liegewagen für bis zu fünf Personen sowie Einzelliegen, die mit anderen Reisenden geteilt werden. Frühstück ist in allen Kategorien enthalten. Die Sitze lassen sich zu Liegen umklappen, und es stehen Waschräume und Toiletten am Wagenende zur Verfügung.
Schlafwagen-Abteile sind immer privat und für bis zu drei Personen ausgelegt. Sie bieten bequeme Betten mit frischer Bettwäsche sowie einen eigenen Waschtisch im Abteil. Frühstück ist im Reisepreis inbegriffen.
Die Fahrzeugtransportwagen sind speziell konstruiert für den sicheren Transport von Fahrzeugen. Es gelten strenge Abmessungen: Die Höhe wird an der höchsten Stelle inklusive montiertem Gepäck, Dachboxen und Gepäckträgern gemessen. Die Dachbreite darf maximal 135 cm oder 155 cm betragen, je nach Fahrzeugtyp. Das Leergewicht muss angegeben werden. Dachboxen, Gepäckträger und Fahrradträger müssen fest montiert und gesichert sein.
An Bord können Getränke und Snacks erworben werden. Frühstück ist bei allen Unterkunftsoptionen im Reisepreis inbegriffen.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betreiben die Nightjet- und Euronight-Züge (letztere zusammen mit anderen nationalen Eisenbahngesellschaften).
Die ÖBB bieten in ihren Nachtzügen in der Regel drei Arten von Wagen an: Sitzplätze, Liegewagen und Schlafwagen.
Sitzplätze sind für die Mutigsten, während Liegewagen und Schlafwagen eine komfortablere Reise bieten. Schlafwagen verfügen in der Regel über Duvets und andere Annehmlichkeiten, während die Betten in Liegewagen etwas kleiner sind und man sich mit mehr Menschen teilt. In Liegewagen hat's Platz für bis zu sechs Personen, während Schlafwagen private Abteile für ein bis drei Personen aufweisen.
Diese können ein eigenes Badezimmer oder eine Dusche haben, manchmal nur ein Waschbecken.
Die Deutsche Bahn (DB) ist 2016 aus dem eigentlichen Nachtzug-Geschäft ausgestiegen. Sie betreibt jedoch rund ein Dutzend Intercity- und Eurocity-Züge, die ausschliesslich nachts unterwegs sind.
Diese Züge verfügen nur über Sitzplätze erster und zweiter Klasse. Die Wagen bleiben die ganze Nacht erhellt und man kann die Sitze nicht in Liegepositionen umstellen.
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