Derzeit gibt es eine Vielzahl von Optionen um mit dem Nachtbus oder Nachtzug von Zürich (Schweiz) nach Amsterdam (Niederlande) zu reisen, was zwischen ungefähr 11 und 15 Stunden dauert: Nämlich der 001ZA, der IC 60402 und der NJ 402. Diese Linien werden betrieben von Twiliner, DB und ÖBB.
Das Unternehmen Twiliner bietet ein neues Nachtreiseerlebnis mit Bussen, deren Sitze sich vollständig flach legen lassen. Die Verbindungen führen von Stadtzentrum zu Stadtzentrum ohne Umwege über Flughäfen. Das Konzept richtet sich an Reisende, die eine Alternative zu Flug- und Bahnreisen suchen.
Die Busse von Twiliner sind mit speziellen Sitzen ausgestattet, die sich komplett flach legen lassen. Diese patentangemeldete Technologie funktioniert per Knopfdruck und ist mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, das in jeder Position das Reisen ermöglicht.
Jeder Sitzplatz in den Twiliner-Bussen ist mit kostenlosem WLAN und Stromanschlüssen ausgestattet. Im unteren Bereich der Busse befinden sich eine Toilette, eine Umkleidekabine und eine Snackbar mit Getränken und Snacks. Die Sitzplätze verfügen über persönlichen Stauraum, einen Tisch, USB-Ladegeräte und eine Leselampe. Wasser, Kaffee und WLAN sind kostenlos verfügbar.
Bei Twiliner sind ein grosser Koffer bis 23 kg und ein Handgepäckstück bis 5 kg im Ticketpreis enthalten. Diese werden im Gepäckraum verstaut. Am Sitzplatz ist nur Platz für kleine persönliche Gegenstände. Für weiteres Gepäck können zusätzliche Gepäckstücke kostenpflichtig hinzugebucht werden.
Für die Liegeposition gibt es bei Twiliner ein spezielles Sicherheitssystem, bei dem Sicherheitsgurt und Schlafsack obligatorisch sind. Das Unternehmen arbeitet mit Busbetreibern zusammen, deren Fahrer für nächtliche Langstrecken geschult sind. Zwei Fahrer pro Fahrt wechseln sich ab.
Die Deutsche Bahn (DB) ist 2016 aus dem eigentlichen Nachtzug-Geschäft ausgestiegen. Sie betreibt jedoch rund ein Dutzend Intercity- und Eurocity-Züge, die ausschliesslich nachts unterwegs sind.
Diese Züge verfügen nur über Sitzplätze erster und zweiter Klasse. Die Wagen bleiben die ganze Nacht erhellt und man kann die Sitze nicht in Liegepositionen umstellen.
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betreiben die Nightjet- und Euronight-Züge (letztere zusammen mit anderen nationalen Eisenbahngesellschaften).
Die ÖBB bieten in ihren Nachtzügen in der Regel vier Arten von Wagen an: Sitzplätze, Liegewagen, Mini Cabins und Schlafwagen.
Sitzplätze sind für die Mutigsten, während Liegewagen, Mini Cabins und Schlafwagen eine komfortablere Reise bieten. Die Mini Cabin ist eine kompakte Schlafoption für Alleinreisende – zwei Mini Cabins lassen sich für Paare verbinden. Schlafwagen verfügen in der Regel über Duvets und andere Annehmlichkeiten, während die Betten in Liegewagen etwas kleiner sind und man sich mit mehr Menschen teilt. In Liegewagen hat's Platz für bis zu sechs Personen. Die Mini Cabin ist ein privater Raum für eine Person – zwei benachbarte Mini Cabins können miteinander verbunden werden. Schlafwagen sind private Abteile für ein bis drei Personen.
Schlafwagen können ein eigenes Badezimmer oder eine Dusche haben, manchmal nur ein Waschbecken. Die Mini Cabin schliesst die Lücke zwischen Liegewagen und Schlafwagen und bietet Privatsphäre für Alleinreisende zu einem günstigeren Preis.
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