Derzeit gibt es eine Vielzahl von Optionen um mit dem Nachtzug oder Nachtbus von Basel (Schweiz) nach Amsterdam (Niederlande) zu reisen, was zwischen ungefähr 9 und 14 Stunden dauert: Nämlich der NJ 402, der IC 60402 und der 001ZA. Diese Linien werden betrieben von ÖBB, DB und Twiliner.

Zu den Angeboten

ÖBB

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betreiben die Nightjet- und Euronight-Züge (letztere zusammen mit anderen nationalen Eisenbahngesellschaften).

Welche Wagentypen gibt es in ÖBB-Zügen?

Die ÖBB bieten in ihren Nachtzügen in der Regel drei Arten von Wagen an: Sitzplätze, Liegewagen und Schlafwagen.

Was ist der Unterschied zwischen Sitzen, Liegewagen und Schlafwagen?

Während Sitzplätze nur für die Mutigsten sind, bieten Liegewagen und Schlafwagen eine komfortablere Reise. In Liegewagen ist der Komfort etwas kleiner, die Betten weniger breit und man teilt sich das Abteil mit mehr Menschen. Schlafwagen verfügen in der Regel über Duvets und andere Annehmlichkeiten. Liegewagen bieten Platz für bis zu sechs Personen, während Schlafwagen private Abteile für ein bis drei Personen haben.

Welche Ausstattung bieten die Schlafwagen?

Diese verfügen manchmal über ein eigenes Badezimmer oder sogar eine Dusche, manchmal nur über ein Waschbecken.

DB

Betreibt die Deutsche Bahn noch Nachtzüge?

Die Deutsche Bahn (DB) ist 2016 aus dem eigentlichen Nachtzug-Geschäft ausgestiegen. Sie betreibt jedoch rund ein Dutzend Intercity- und Eurocity-Züge, die ausschliesslich nachts unterwegs sind.

Wie sind die Reisebedingungen in diesen Zügen?

In diesen Nachtzügen gibt es ausschliesslich Sitzplätze erster und zweiter Klasse. Das Licht bleibt die ganze Zeit an und es gibt keine Möglichkeit, die Sitze in Liegeposition zu bringen.

Twiliner

Twiliner betreibt Nachtbusse mit innovativen, vollständig ausklappbaren Sitzen für Übernachtungsreisen. Die Busse verkehren zwischen europäischen Städten und ermöglichen es Passagieren, während der Fahrt zu schlafen. Das Angebot positioniert sich als umweltfreundliche Alternative zu anderen Verkehrsmitteln.

Wie funktionieren die Sitze, die sich zu Betten verwandeln?

Die patentangemeldeten Sitze von Twiliner lassen sich auf Knopfdruck vollständig zu einem Bett zurücklehnen. Nach Angaben des Unternehmens sind sie die ersten dieser Art in Europa. Die Sitze verfügen über ein Sicherheitssystem, das das Reisen in verschiedenen Positionen ermöglicht.

Welche Annehmlichkeiten gibt es an Bord?

Alle Sitzplätze sind mit WLAN und Stromanschlüssen ausgestattet. Die Busse haben eine Toilette, eine Umkleidekabine und eine Snackbar mit Getränken und Snacks. Zu jedem Platz gehören Stauraum, ein Klapptisch, USB-Ladeanschlüsse und Leselicht. Wasser, Kaffee und Internet sind im Service enthalten.

Wie sind die Gepäckbestimmungen?

Pro Person sind bei Twiliner ein Koffer (maximal 23 kg) und ein Handgepäckstück (maximal 5 kg) inklusive. Diese werden im Gepäckraum transportiert. Am Sitzplatz selbst ist nur Platz für kleine Taschen oder Rucksäcke. Für zusätzliches Gepäck fallen Gebühren an.

Wie sieht es mit Sicherheit aus?

Das Unternehmen hat ein Sicherheitssystem für die Schlafposition entwickelt, bei dem Sicherheitsgurt und Schlafsack verpflichtend sind. Twiliner kooperiert mit Busunternehmen, deren Fahrer zertifiziert und für Nachtrouten ausgebildet sind. Auf jeder Fahrt sind zwei Fahrer eingesetzt, die sich abwechseln.

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